Heimatkreis Saaz

radnice

Einweihung einer Gedenktafel in Postelberg  Am 3. Juni 2010 um 17.00 Uhr wird die Gedenkplatte zur Erinnerung an das Massaker  und andere Morde in  Postelberg und Umgebung im Juni 1945 auf dem dortigen Friedhof enthüllt werden. Bericht hier.......

altvaterturmbau

BERICHT über die Einweihung der Erinnerungstafel Heimatkreis Saaz am Altvaterturm. Am 10.4. d.J wurde die Erinnerungstafel an die Vertreibung der Deutschen aus Saaz /heute Žatec,  und dem Umland  enthüllt. Die Errichtung des Altvaterturms wurde von einem Heimatvertriebenen weiter hier....

F O T O S  Z U M  B E R I C H T

Synagoge NEU

Der Heimatkreis Saaz beteiligt sich am Projekt “Die Juden von Saaz” in Zusammenarbeit mit den Förderverein Saaz, der Jüdischen Gemeinde, dem Gymnasium und Museum der Stadt Saaz / Žatec ....Bericht hier...........

PRESSEMELDUNG - Deutsch - tschechische Delegation in Israel

F O T O S  Z U M  B E R I C H T

Die Synagoge von Saaz

Bericht hier ..........

PRESSESTIMMEN aus der Tschechischen Republik in deutsche Übersetzung hier..

PRESSEERKLÄRUNG des Heimatkreises Saaz zur Postelberg hier........

KREISLAUF DER GEWALT eine Essay von Uta Reiff .........hier

Postoloprty: Denkmal für Massaker von 1945In der nordböhmischen Stadt Postoloprty / Postelberg wird ein Denkmal zum Gedenken an die Ereignisse vom Juni 1945 errichtet. Dies hat der Stadtrat am Mittwochnachmittag beschlossen. Die Gemeindevertreter folgen damit der Empfehlung einer sechsköpfigen Expertenkommission. Allerdings änderten die Politiker den vorgeschlagenen Text auf der zweisprachigen Gedenktafel und strichen das Wort Massaker. Das Denkmal soll auf dem örtlichen Friedhof errichtet werden und dem Andenken an „alle unschuldigen Opfer“ gewidmet sein. Die Kosten trägt die Stadt, die einen Gestaltungswettbewerb ausschreiben wird. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren in Postoloprty Sudetendeutsche aus der Stadt und ihrer Umgebung zusammengetrieben und interniert worden. Hunderte Menschen, darunter auch Kinder, wurden im Juni 1945 bei einem Massaker hingerichtet. Die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt; die Schätzungen gehen von 800 bis 3000 Toten aus. Im Jahr 1947 sind 763 Körper aus Massengräbern exhumiert worden. Während des kommunistischen Regimes ist das Massaker verschwiegen worden, seit der politischen Wende vor 20 Jahren wird über die Errichtung eines Denkmals diskutiert. TEXT:„Allen unschuldigen Opfern der Postelberger Ereignisse von Mai und Juni 1945“

Treffen des Heimatkreises Saaz mit tschechischen Schülern am 11. Juni in Saaz und Artikel aus MF Idnes - Grausame Rache 1945 weiter

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Hans Jäckl in Saaz und Postelberg

Peter Klepsch in Saaz und Postelberg

PRESSE

Mord im Fasanengargen - DER SPIEGEL - 31.08.2009 weiter

Hauptsache ist es Schritt zu halten..... Bohumil Doležal, Lidové noviny Prag weiter

Der Blick zurück zeigt nach vorn. Süddeutsche Zeitung von 25.06. weiter

Sendung des Deutschlandfunks von 22. Juni über Postelberg weiter

Bericht über Postelberger Massenmorde - ARD - MDR von 20. Juni 2009 Video Clip weiter

Tschechen klären Massenmord an Sudetendeutschen - BILD Zeitung 6. Juni 2009 weiter

Reicht ein stilles Gedenken? Ein Bericht aus der tschechischen Presse weiter

Bericht über die Kommission in Postelberg weiter

Wird in Postelberg ein Gedenkstein für die Opfer des Postelberger Massakers stehen?

Ein Bericht von Prof. Dr. Adalbert Wollrab weiter

Verhandlungen über eine Erinnerungsstätte in Postelberg - weiter

Berichte über die Ausstellung und Podiumsdiskussion in Prag auf den Seiten des Fördervereins Saaz

www.saaz.info

PRESSEERKLÄRUNG

Kranzniederlegung zur „Reichskristallnacht“ in Saaz

Kranz-HeimatkreisTschechen und Deutsche gedenken der Leiden ihrer jüdischen Mitbürger

Tschechen und Deutsche trafen sich am Montag, den 10. November 2008 in Saaz/ Žatec zu einem Gedenkakt an der Synagoge, die vor 70 Jahren in der sogenannten „Reichskristallnacht“ gebrandschatzt wurde. An der Feierlichkeit beteiligten sich Vertreter und Mitglieder der jüdischen Gemeinde Teplitz sowie städtische und staatliche Repräsentanten. In Saaz gibt es seit der Nazizeit keine jüdische Gemeinde mehr. Die Synagoge, die in kommunistischer Zeit als Lagerhalle diente, ist heute äußerlich renoviert, die Innenräume warten indes noch auf eine Wiederherstellung und angemessene Nutzung.

Vertreter des deutschen „Fördervereins der Stadt Saaz/ Žatec“ und des „Heimatkreises Saaz“ sowie des tschechischen „Vereins der Landsleute und Freunde der Stadt Žatec“ legten am Haupteingang der Synagoge einen Kranz nieder. Ein jüdischer Geistlicher trug Verse aus den Alten Testament in Tschechisch und Hebräisch vor, der Kinderchor „Poupata“ sang jüdische und tschechische Lieder. Anschließend traf man sich im Saazer Rathaus, wo die Kinder ihre Aufführung fortsetzten. In Ansprachen wurde an in die schrecklichen Ereignisse während Nazi-Okkupation erinnert.

Der Vorsitzende des „Fördervereins“, Otokar Löbl, hob gegenüber der Presse den kulturellen Verlust hervor, den Saaz durch die Vernichtung der Juden und ihrer Gemeinde erlitten habe. Überlebende, die später zurückkehren wollten, seien wegen ihrer deutschen Sprache unerwünscht und wie alle Deutschen von Enteignungen betroffen gewesen. Auch wurde die Rettungsaktion der deutschen Feuerwehr bei den Synagogenbrand hervorgehoben. In der tschechischen Presse fand das Ereignis große Aufmerksamkeit. Anwesend waren neben Vertretern der Saazer Presse Redakteure der Zeitungen Svobodny Hlas (Louny), MF Idnes, Blesk, Pravo sowie Vertreter der Presseagentur CTK und des nordböhmischen Rundfunks.

An dem Gedenken beteiligten sich namentlich der Bürgermeister von Saaz, Erich Knoblauch, der Senator der Tschechischen Republik, Marcel Chládek, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Teplitz, Oldrich Latal, sowie als weiteres Vorstandsmitglied Herr Loblowitz, der Vorsitzende des „Fördervereins der Stadt Saaz/ Žatec“, Otokar Löbl, das Vorstandsmitglied des „Heimatkreises Saaz“, Helmut Wabra, das Mitglied des „Deutsch-tschechischen Freundeskreises“, Bohuslav Řechiřa“, der Vorsitzende des tschechischen „Vereins der Landsleute und Freunde der Stadt Žatec“, Petr Šimáček, und für die Wolynientschechen und den Verband der Freiheitskämpfer, Jaroslav Vodicka, außerdem weitere Mitglieder der genannten Vereine sowie Gäste.

November 2008

FOTOS DER VERANSTALTUNG HIER