Heimatkreis Saaz

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Einweihung des Denkmals “Johannes von Saaz”

von der Stiftung des Heimatmuseums Saaz in Georgensgmünd 

am 30.11. 2011 im Klostergaren in Saaz/Žatec. Artikel und Fotos hier....

Aufklärung über „Postelberg“

Der Heimatkreis Saaz plant, ein Buch über die schrecklichen Ereignisse von Postelberg und das späte Gedenken daran herauszugeben

 Diese erste umfangreiche Dokumentation in Deutsch und Tschechisch soll die damaligen Mordtaten an unseren deutschen Landsleuten dokumentieren und über die weitere Entwicklung informieren.

Das Massaker von Postelberg im Mai und Juni 1945, war bereits 1947 Gegenstand einer Untersuchung des tschechoslowakischen Parlaments mit Vernehmungen im Saazer Bezirksgericht, doch wurden die Protokolle und Berichte danach zur Geheimsache erklärt. Die Täter und Verantwortlichen blieben straffrei. Erst nach der „Samtenen Revolution“, also in den späten neunziger Jahren, wurde es möglich Einblick in diese Akten und Protokolle zu nehmen. Sie belegen, daß dieser Massenmord keine Erfindung sudetendeutscher Vertriebener ist, wie oft unterstellt wird.  Auch diesem Zweck soll die umfangreiche Dokumentation dienen, daher auch in Deutsch und Tschechisch.

Der Heimatkreis hat die Saazer Verhörprotokolle und die kommentierenden Berichte an das tschechoslowakische Innenministerium bereits 2005 in einem Sonderheft des Heimatbriefs Saazerland in deutscher Übersetzung veröffentlicht. („Genozid. Der Postelberger Massenmord 1945 im Spiegel tschechischer Regierungsakten“). Seither hat sich in Tschechien viel getan, was die Aufdeckung und Aufarbeitung der mörderischen Untaten an Deutschen angeht.

Das geplante Buch kommt also zur rechten Zeit. Wir werden versuchen, einen namhaften deutschen Politiker oder eine Politikerin zu einem Vorwort zu bekommen. Das Buch  wird dann  in einem ersten Abschnitt die Akten der tschechoslowakischen Parlamentskommission von 1945 enthalten, sowie entsprechende Kommentare.  In einem weiteren Abschnitt werden die Aussagen von Zeitzeugen dokumentiert und kommentiert.  Der Schlussteil enthält die Bemühungen tschechischer Politiker, Historiker, Schriftsteller, Journalisten u.a. sich den Untaten von Postelberg zu stellen. Soweit der derzeitige Plan. Das Ganze umfasst als zweiten Hauptteil dann die tschechische Übersetzung.

Es ist uns wichtig, die Informationen auch für tschechische Leser zugänglich zu machen. Eine solche umfangreiche, zweisprachige Dokumentation in Buchform gab es noch nicht und ist daher dringend erforderlich. Sie verursacht jedoch Kosten, die der Heimatkreis Saaz nur zum Teil aufbringen kann. Wir wenden uns deshalb an Sie mit einem

Spendenaufruf

Dieses Buch ist notwendig zur Erinnerung für uns Sudetendeutsche, zum Gedenken an unsere Toten, als Information für jeden interessierten Zeitgenossen, für unsere eigenen Kinder und Enkel, aber auch für das Wissen der gegenwärtigen und kommenden Generationen der Tschechen. Nur ein gut verständliches Buch für ein breites Publikum, das auch in Bibliotheken steht, kann solche wichtige Aufklärung leisten. Bitte denken Sie daran: Wenn wir, die Erlebnisgeneration, nicht für den Erhalt und die Weiterverbreitung des Wissens über die Vertreibung und die Verbrechen an uns Sudetendeutschen sorgen – wer soll es dann noch tun?

Spenden bitte auf das Konto Nr. 430003392; BLZ 76450000, Heimatkreis Saaz, bei der Sparkasse Mittelfranken Süd. Ab einer Spende von 50.- € erhalten Sie ein Freiexemplar.

Im Voraus unseren herzlichen Dank und unser Versprechen, dass es sich bei diesem Buch um eine interessante, kommentierte Dokumentation handelt, die in Deutschland und Tschechien sicher gebührenden Widerhall finden wird.  Heimatkreis Saaz Uta Reiff, Vorsitzende

In Schweinfurt entsteht ein Saazer Heimatmuseum. Hier weiterlesen ........


SENDUNG “TÖTEN AUF TSCHECHISCH” als Podcast beim ZDF hier.........................

Minister Karl Schwarzenberg in Postelberg

Postelberg – Die Wanderausstellung „Tragische Orte der Erinnerung“, die unter der Schirmherrschaft von Außenminister Karel Schwarzenberg in mehreren Städten Nordböhmens gezeigt wurde, fand ihren Höhepunkt am 27. Januar 2011 in Postelberg. Die Ausstellung ist eine Präsentation von Schülerarbeiten über die tragischen Ereignissen in Nordböhmen, die an den Gymnasien von Laun (Louny), Kaaden (Kadaň), Komotau (Chomutov) und Außig (Ústí nad Labem) angefertigt wurden. Aus dieser Ausstellung entstand ein Buch mit gleichem Titel, das vom tschechischen Außenminister Karl Schwarzenberg mit klarem Wasser getauft wurde.

Schwarzenberg-Hlas

Der tschechischer Außenminister Schwarzenberg im Postelberg mit den Leiter des Projekts am Launer Gymnasium Zdeňek Zákutný, der ihm das Buch „Tragische Orte der Erinnerung“ übergibt

Anschließend fand eine angeregte Diskussion mit dem Außenminister statt. Karel Schwarzenberg kam eine halbe Stunde früher nach Postelberg und gedachte gemeinsam mit den Vertretern der Stadt am Friedhof der deutschen Bürgern, die in Postelberg und dem nicht wie entfernten Ort Lewonitz am Sommeranfang 1945 umgekommen sind.

Übersetzung Otokar Löbl, Redaktion Dr. Andreas Kalckhoff,
Förderverein der Stadt Saaz/ Žatec e. V.

Ministr zahraničí navštívil Postoloprty

S-Post

POSTOLOPRTY (jt) - Ve čtvrtek 27. ledna v postoloprtském kině vyvrcholila akce student gymnázií z Loun, Kadaně, Chomutova a Ústí nad Labem. Program, na kterém pracovali pod názvem Tragická místa paměti, byl prezentován putovní výstavou od Ústí nad Labem až po Postoloprty. Projekt zaštítil ministr zahraničních věcí Karel Schwarzenberg. Ten byl také ústřední postavou posledního dne výstavy, kdy studenti v krátkosti prezentovali své práce. Poté následovala diskuse s panem ministrem, které se sami výrazně účastnili. Z rojektu vznikla stejnojmenná kniha, kterou ministr pokřtil čistou vodou. Karel Schwarzenberg přijel do Postoloprt o půl hodiny dříve, aby se před hřbitovem setkal se zástupci města a spolu s nimi uctil památku německých občanů kteří v

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Der Kranz des von Karel Schwarzenberk, mit der tschechischen Trikolore und ofiziellen Beschirftung des Außenministerium der Tschechischen Republik

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